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02.05.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Wirtschaftskrieg in Syrien

Regionale und internationale Akteure ringen um die Kriegsbeute. Der Westen will das Land zerschlagen

Karin Leukefeld, Damaskus

Der Westen will Syrien mit einer Wirtschaftsblockade in die Knie zwingen. Der Teil des Landes, der sich unter Regierungskontrolle befindet – etwa 70 Prozent –, soll durch ein Handels- und Ölembargo am Wiederaufbau gehindert werden. In der Ankündigung des US-Finanzministeriums zu den Ölsanktionen vom 25. März heißt es, dass »die USA und ihre internationalen Partner (…) die Normalisierung der wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen und die Finanzierung des Wiederaufbaus verhindern« und »das Assad-Regime und seine Unterstützer vom weltweiten Finanz- und Handelssystem isolieren« wollen. Die Sanktionsprogramme der USA und der Europäischen Union würden aufrechterhalten, um »den Druck zu maximieren und dem Regime und seinem Netzwerk aus finanziellen und logistischen Unterstützern zusätzliche Kosten aufzuzwingen«.

Mit dem Wirtschaftskrieg, ...

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