Gegründet 1947 Dienstag, 25. Februar 2020, Nr. 47
Die junge Welt wird von 2229 GenossInnen herausgegeben
26.04.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 5

Riesengeschäft mit dem Gift

Bayer rechnet infolge der Monsanto-Übernahme mit Klagen, erzielt aber durch Glyphosat weiterhin große Gewinne

Bernd Müller

Werner Baumann, Chef des Leverkusener Konzerns Bayer, kann nicht klagen. Die Geschäftszahlen, die er gestern auf der Aktionärshauptversammlung präsentierte, waren durchweg positiv. Im ersten Quartal dieses Jahres zogen die Konzernumsätze um 4,1 Prozent an. Vor Steuern erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von rund 4,2 Milliarden Euro.

Für die Beschäftigten hielt er dagegen ein bitteres Bonbon bereit: Der Konzern soll weiter umgebaut werden, und das kostet Arbeitsplätze. Allein in Deutschland soll jeder siebte wegfallen. In Zahlen ausgedrückt sind das 4.500 Stellen. Im Ausland wird ebenfalls der Rotstift angesetzt.

Neben dem Pharmageschäft entwickelte sich der Verkauf von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln besonders gut. Vor allem in Nord- und Südamerika verkauften sich die Produkte der Sparte »Crop Science« wie heiße Semmeln. Herstellung und Vertrieb von genmanipuliertem Saatgut und Ackergiften machen nunmehr fast die Hälfte des Konzerngeschäfts aus und...

Artikel-Länge: 4594 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €