Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Montag, 19. August 2019, Nr. 191
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20.04.2019 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Dort, wo sie »Vater Simbabwe« verehren

Simbabwe war einst der Brotkorb des südlichen Afrika und Bulawayo dessen »industrielles Herz«. Ein Besuch heute

Simon Miller, Harare

»Welcome to Zimbabwe. J. M. Nkomo International Airport«. Wir sind in Bulawayo, der Hauptstadt der Provinz Matabeleland, gelandet. Es ist Regenzeit. Das aus Harare kommende Flugzeug hat etwas geschaukelt, als es durch die Regenwolken brauste. Aber hier am Boden ist es windstill und trocken. Die Sonne beschert angenehme 25 Grad. Das Begrüßungsschild am Dach des Flughafens ist die erste Begegnung mit »Vater Simbabwe«, wie die Einwohner der Millionenmetropole ihren Helden aus der Zeit des Unabhängigkeitskampfes liebevoll nennen. Eben ihm, Joshua Mqabuko Nyongo­lo Nkomo, und nicht dem bis zu seinem Sturz im November 2017 über mehr als drei Jahrzehnte herrschenden Robert Mugabe oder gar dessen Nachfolger Emmerson Mnangagwa, dem heutigen Präsidenten, wird diese Ehrung zuteil.

In der Empfangshalle fällt der Blick auf einen Kiosk mit dem Logo der Joshua Nkomo National Foundation – seinem Porträt und einer Friedenstaube. Wer sich interessiert, kann hier neben Souv...

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