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18.04.2019 / Inland / Seite 5

Die Schwächsten trifft es am härtesten

Rente mit 67 weitet laut Studie Altersarmut aus. Arbeitslose müssen mit Einbußen rechnen

Bernd Müller

Armut im Alter ist ein Phänomen, das uns in den nächsten Jahren wohl noch stärker begleiten wird als bisher. Ein Grund dafür ist die »Rente mit 67«, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Hans-Böckler-Stiftung nahelegt. Wer es nicht schafft, bis zum Ende seines 67. Lebensjahres zu arbeiten, muss mit enormen Einbußen rechnen. Betroffen ist ein Großteil der künftigen Rentner.

Seit 2012 steigt das Renteneintrittsalter stufenweise. Wer 1947 oder später geboren wurde, muss länger arbeiten. Für die Geburtengänge ab 1964 gilt, dass sie ihren Lebensabend mit vollen Rentenbezügen erst nach ihrem 67. Geburtstag beziehungsweise ab dem Jahr 2031 genießen können. Für jeden Monat, den man zeitiger in Rente geht, wird ein Teil abgezogen.

Betroffen sind nicht wenige: Auch in Zukunft gebe es einen erheblichen Unterschied zwischen gesetzlicher Regelaltersgrenze und tatsächlichem Renteneintritt, so die Stud...

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