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18.04.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Vielfältige Herausforderungen

Kubas Präsident sieht Prioritäten bei Verteidigung und Wirtschaftsentwicklung

Volker Hermsdorf, Havanna

Im ersten Jahr seiner Amtszeit sah Kubas amtierender Präsident sich bereits mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert wie seine Vorgänger Fidel und Raúl Castro. Er hatte das erwartet. Kurz vor seiner Wahl am 19. ­April 2018 hatte Miguel Díaz-Canel auf die »historische Bedeutung« des Generationenwechsels hingewiesen, der »inmitten einer schwierigen internationalen Lage stattfindet, die durch die Verschärfung der Blockade gegen Kuba und die Versuche der USA gekennzeichnet ist, unsere Revolution zu zerstören«. Am Tag selbst erklärte er ergänzend: »Vor uns steht auch eine ideologische Herausforderung, eine Herausforderung, die im Kampf gegen die Hegemonie der pseudokulturellen Werte besteht, die man uns versucht aufzuzwingen.«

Die Gegner der Revolution witterten nach dem Rückzug Raúl Castros vom Amt des Präsidenten Morgenluft. »Das Wichtigste« sei, »was nach den Wahlen des Jahres 2018 kommt«, hieß es etwa beim in Madrid betriebenen Onlineportal Diario de C...

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