Heiße Spur zum LKA
Berliner Polizist soll dienstlich Kontakte zu rechten Brandstiftern unterhalten haben. Braune Schattenarmee organisiert sich bundesweit
Sebastian CarlensSeit 2016 brennen in Berlin Autos von Linken. Eine Gruppe um den vorbestraften Berliner Neonazi T. soll dahinterstecken; das Ziel ist die Einschüchterung von Gewerkschaftern und Antifaschisten. Beim Abfackeln der Pkw bleibt es nicht, der Linken-Politiker Ferat Kocak wurde beispielsweise über ein Jahr lang verfolgt und ausspioniert. Als sein Wagen im Februar 2018 ausbrannte, konnte Kocak nur knapp eine Katastrophe verhindern. Die Hauptverdächtigen des Anschlags: T. und ein Kumpan aus Hooligankreisen.
Ausgerechnet dieser Neonazi ist bei Observierungen in ungewöhnlicher Gesellschaft aufgefallen: In einer Neuköllner Kneipe saß er im März vergangenen Jahres nicht nur mit weiteren Rechten, sondern auch mit dem Polizisten des Landeskriminalamtes (LKA) zusammen, der ihn eigentlich hätte überwachen sollen; aufgefallen ist dies laut tagesschau.de vom Mittwoch einer weiteren, ungenannten »Sicherheitsbehörde«.
Nur ein obskurer Fall von vielen. Im Dezember 2017 erhiel...
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