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16.04.2019 / Ausland / Seite 7

Das Angebot des Übergangsrats

Sudan: Opposition will Regierung bilden. Armee fordert wichtige Posten

Gerrit Hoekman

Präsident Omar Al-Baschir gestürzt, Verteidigungsminister Ahmed ibn Auf und Geheimdienstchef Salah Gosch zurückgetreten – es ist viel passiert im Sudan in den letzten Tagen. Doch jetzt erst scheinen die Ereignisse in ihre entscheidende Phase zu treten: Die Opposition muss sich auf eine Regierung einigen.

Der militärische Übergangsrat unter Führung von General Abdel Fattah Al-Burhan hatte ihr am Sonntag in der Hauptstadt Khartum das Angebot gemacht, innerhalb einer Woche eine »patriotische, unabhängige Person« zu finden, welche die Regierung führen soll. Um die öffentliche Sicherheit zu garantieren, beansprucht die Armee allerdings vorerst anscheinend das Amt des Präsidenten sowie das Innen- und das Verteidigungsministerium. Die Opposition will jedoch eine durch und durch zivile Regierung ohne Militärs.

Immerhin reden Armee und Opposition nun miteinander. Die Sitzblockade vor dem Armeehauptquartier soll aber weitergehen, bis eine zivile Regierung im Amt is...

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