Gegründet 1947 Dienstag, 16. Juli 2019, Nr. 162
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
16.04.2019 / Ausland / Seite 6

Entschädigen, um an Geld zu kommen

Simbabwe bietet enteigneten weißen Farmern Kompensationen an, auch um Investoren anzulocken

Christian Selz, Kapstadt

Simbabwes Regierung hat angekündigt, weiße Farmer entschädigen zu wollen, die unter Expräsident Robert Mugabe im Jahr 2000 enteignet worden waren. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag vergangener Woche unter Bezug auf eine Regierungsmeldung vom selben Tag berichtete, hat das Kabinett dafür zunächst umgerechnet etwa 15,5 Millionen Euro budgetiert. Zudem soll eine Kommission aus Regierungsbeamten und Vertretern ehemaliger Farmbesitzer nun die Gesamthöhe der Entschädigungen ermitteln. Kompensiert werden sollen die enteigneten Farmer allerdings ausschließlich für Installationen wie Gebäude, Brunnen oder Bewässerungssysteme, aber nicht für den Wert des Grund und Bodens. Genau diesen Punkt hob auch Präsident Emmerson Mnangagwa am Donnerstag in Harare hervor: »Um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Wir haben für Land gekämpft und es ist ausgeschlossen, dass wir unsere Position mit Blick auf die Landreform aufgeben.«

Zumindest teilweise dürfte Mnangagwa da...

Artikel-Länge: 4155 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €