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16.04.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Neue Gespräche ohne Fortschritte

Das myanmarische Militär zwischen »Kriegsverbrechen« und Treffen mit Rebellengruppen

Thomas Berger

UN-Menschenrechtler sind besorgt über aufflammende Kämpfe im Bundesstaat Rakhine im Westen Myanmars. Rund 20.000 Menschen seien intern vertrieben worden, teilte das UN-Menschenrechtsbüro in Genf am 5. April mit. Das myanmarische Militär greife Zivilisten an, und diese Angriffe »könnten Kriegsverbrechen sein«. Der Konflikt zwischen der Armee und der bewaffneten Gruppe »Arakan-Armee« (AA), die für das Selbstbestimmungsrecht aller in Rakhine lebenden ethnischen Gruppen kämpft, werde seit Ende vergangenen Jahres schärfer. Es seien Angehörige verschiedener ethnischer Minderheiten vertrieben worden, darunter auch muslimische Rohingya. Die Regierung unterbindet demnach seit Januar praktisch jede humanitäre Hilfe in der Region. Seit 2017 sind mehr als 700.000 Rohingya vor der Gewalt der Militärs in das überwiegend muslimische Nachbarland Bangladesch geflohen.

Solange noch miteinander gesprochen wird, ist die Hoffnung nicht vergebens. In der Tat sin...

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