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15.04.2019 / Ausland / Seite 6

Kuba zieht Bilanz

Parlament debattiert bisherige Umsetzung von Entwicklungsplan bis 2030

Volker Hermsdorf, Havanna

Drei Tage nachdem das kubanische Parlament am 10. April die neue Verfassung des Landes proklamiert hatte, haben die Abgeordneten der Nationalversammlung am Sonnabend eine Zwischenbilanz des Mitte 2017 beschlossenen »Nationalen Plans zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bis zum Jahr 2030« gezogen. Angesichts der Warnung des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Kubas, Raúl Castro, vor »wirtschaftlich schweren Zeiten« orientierte Präsident Miguel Díaz-Canel die Parlamentarier in seiner Schlussrede auf »zwei absolute Prioritäten« für die nächsten Jahre. Wie es Castro bereits am Mittwoch ähnlich geäußert hatte, erklärte auch Díaz-Canel »die Vorbereitung des Landes auf die Verteidigung und die Weiterentwicklung der nationalen Wirtschaft« zu einer der Hauptaufgaben.

»Mit der Intensivierung des Wirtschaftskriegs, der Verschärfung der Blockade und der Anwendung des Helms-Burton-Gesetzes verfolgen die USA ihre alte Strategie, die Kubanische Revolution d...

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