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15.04.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Die Schweiz-Connection

Spur der AfD-Spenden führt in die Eidgenossenschaft

Gerd Wiegel

Für Großkapital und Geldadel ist die Schweiz ein sicherer Hafen. Trotz Lockerung des Steuergeheimnisses bleibt die Alpenrepublik ein bevorzugter Ort der Superreichen. Aber auch die »Alternative für Deutschland« (AfD) als selbsterklärte »Partei der kleinen Leute« hat eine innige Beziehung dorthin. Die sogenannte Schweiz-Connection offenbart ein weiteres Kapitel in der schier endlosen Spendengeschichte der AfD und verweist erneut auf einen Milliardär als Geldgeber wichtiger Führungsfiguren.

Seit Monaten haben Parteichef Jörg Meuthen, die Bundestagsfraktionsvorsitzende Alice Weidel und der Europawahlkandidat Guido Reil alle Hände voll zu tun, personengebundene Spenden an sie in Höhe von 90.000 Euro (Meuthen), 130.000 Euro (Weidel) und 45.000 Euro (Reil) gesetzeskonform zu erklären. Die AfD hat sich dabei in ein unentwirrbares Knäuel von Widersprüchen und Lügen verstrickt.

Zur Erinnerung: Weidel hatte 2017 das Geld über die Schweizer Firma PWS Pharmawholesale...

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