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12.04.2019 / Inland / Seite 5

Hohes Risiko

Sozialverbände diskutieren auf Kongress Ursachen von Armut und gesetzliche Maßnahmen dagegen. Ein Drittel der Erwerbstätigen in Existenznot

Susanne Knütter

Mietpreise seien heute das, was früher die Brotpreise waren: »unglaublich teuer« und damit der »Sprengstoff der Gesellschaft«, meinte Heribert Prantl, der ehemalige Chefkommentator der Süddeutschen Zeitung. Er hielt den Eröffnungsvortrag auf dem dritten »Armutskongress«, den der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Nationalen Armutskonferenz, der Arbeiterwohlfahrt und 26 weiteren Sozial- und Fachverbänden sowie Betroffeneninitiativen am Mittwoch und Donnerstag in Berlin veranstaltete. Werena Rosenke von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe machte unter anderem darauf aufmerksam, dass bei 18 Prozent der Haushalte im Arbeitslosengeld-II-Bezug nicht die vollen Wohnkosten vom Jobcenter anerkannt würden. Obwohl es an günstigem Wohnraum mangelt und »jährlich 150.000 bezahlbare Wohnungen zusätzlich« gebaut werden müssten, werden Mietschulden von der Behörde nicht übernommen – mit der Begründung, die Miet...

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