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10.04.2019 / Antifa / Seite 15

Braune Zeitzeugen für rechten Revisionismus

Ehemalige Angehörige der Waffen-SS in europäischer Neonaziszene gerngesehene Vortragsredner

Kristian Stemmler

Fast ein dreiviertel Jahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa gibt es nicht mehr viele von ihnen, aber für die Neonaziszene sind sie wertvoll. Die »letzten Veteranen« – Männer, die in der NS-Zeit Soldaten waren und bis heute nichts bereuen – sind gefragte Gäste bei »Zeitzeugenabenden« der Rechten. So hieß es in einem am 1. ­April von Antifaschisten auf dem linken Portal »Indymedia.org« anonym geposteten Beitrag, dass »insbesondere NS-Täter wie SS-Angehörige« von den aktuellen Nazistrukturen hofiert und häufig als Zeitzeugen zu Neoaziveranstaltungen eingeladen würden.

Das NDR-Magazin »Panorama 3« hatte bereits am 26. Februar berichtet, dass regelmäßig frühere Angehörige von Wehrmacht oder Waffen-SS, alle über 90 Jahre alt, vor Neonazis auftreten, von ihren »Erlebnissen« erzählen und die Verbrechen des Naziregimes relativieren. Als einen dieser Referente...

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