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09.04.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Volksrepublik fördert europäische Integration

Premier Li Keqiang bei EU-China-Gipfel in Brüssel. Unternehmen kaufen »billig« im Ausland ein

Kurz vor dem am Dienstag beginnenden EU-China-Gipfeltreffen in Brüssel hat der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang Vorwürfe zurückgewiesen, Beijing wolle die Europäische Union spalten. »Wir unterstützen nachdrücklich den europäischen Integrationsprozess in der Hoffnung auf ein vereintes und prosperierendes Europa«, schrieb Li in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Die intensive Zusammenarbeit der Volksrepublik mit osteuropäischen Ländern sei »vorteilhaft für eine ausgewogene Entwicklung innerhalb der EU, dient auch zur Geschlossenheit der EU und stellt eine nützliche Ergänzung der Beziehungen zwischen China und Europa dar«. Besonders die Regierungen in Paris und Berlin werfen der chinesischen Regierung vor, durch die verstärkte Kooperation mit osteuropäischen Staaten die EU auseinanderzutreiben. Li wird am Freitag zu einem Treffen mit ost- und südeuropäischen Regierungschefs in Kroatien erwartet.

Ende März hatte sich zudem Italien als erster der ...

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