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08.04.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Dürre drückt Getreideernte

Im aktuellen Agrarjahr nach Schätzungen 30 Millionen Tonnen mehr verbraucht als produziert

Die weltweite Getreideernte wird jüngsten Prognosen zufolge nicht reichen, um den Bedarf zu decken. Diese Erwartung teilt die UN-Welternährungsorganisation (FAO) in Rom mit dem »Internationalen Getreiderat« (IGC) in London, wie am Wochenende bekannt wurde. Demnach schätzt die FAO, dass im Agrarjahr 2018/19 (Zeitraum von einer Ernte bis zur nächsten) knapp 30 Millionen Tonnen mehr verbraucht als produziert werden. Die erwartete Gesamternte betrage in diesem Zeitraum fast 2,66 Milliarden Tonnen, teilte die UN-Organisation mit.

Dieses Missverhältnis würde damit zum zweiten Mal in diesem Jahrzehnt auftreten. Im Agrarjahr 2012/13 hatte es zuletzt ein globales Getreidedefizit gegeben, unter anderem bedingt durch eine mehrjährige Dürre, unter der US-Farmer litten. Aktuell ist es die letztjährige Dürre in weiten Teilen Europas, die insbesondere die Weizenernte in der EU und in Russland drückt. Während Weizen überwiegend für den men...

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