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08.04.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Ein Abbau kommt nicht in Frage«

Lohnschutz preisgegeben: Schweizer Gewerkschaften kritisieren geplantes Rahmenabkommen mit EU. Ein Gespräch mit Vania Alleva

Florian Sieber

Sie haben sich vor zwei Wochen mit dem Aufruf »Löhne statt Grenzen schützen« an die Öffentlichkeit gewandt. Hintergrund ist das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU, das nicht vorankommt (siehe jW vom 11.2.). Worum geht es?

Der Aufruf soll ein klares Zeichen setzen: Personenfreizügigkeit und starker Lohnschutz gehen Hand in Hand! Die Arbeitnehmenden in der Schweiz und in Europa haben ein besseres Rahmenabkommen verdient als den vorliegenden Entwurf, der nur die Unternehmensinteressen berücksichtigt. Den geplanten Abbau des Lohnschutzes in der Schweiz durch das Rahmenabkommen können wir nicht hinnehmen. Zudem wäre er Wasser auf die Mühlen der Initiative der rechten Schweizerischen Volkspartei, die die Personenfreizügigkeit mit der EU aufkündigen will. Wenn diese nächstes Jahr durchkommt, dann kann sich der Schweizer Bundesrat die ganze M...

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