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06.04.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Es geht abwärts

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Das Schwere an Konjunkturprognosen ist, die Wendepunkte zu erraten. Dass der obere Wendepunkt hinter uns liegt, ist mittlerweile Gemeinplatz geworden. Die Konjunktur ist bereits gekippt. Es geht abwärts. Besonders in Deutschland. Die Aufträge aus dem Ausland für deutsche Industrieprodukte sacken ab. Auch in dem hochoffizielle Frühjahrsgutachten der von der Regierung beauftragten Wirtschaftsforschungsinstitute wurde jetzt die Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 0,8 Prozent gesenkt. Im Herbstgutachten war für 2019 noch ein Wachstum des BIP (Bruttoinlandsprodukt) von 1,9 Prozent erwartet worden.

Dabei war es dieses Mal gar nicht so furchtbar schwer, den Wendepunkt, ab dem die Steigerung des BIP abnimmt, schon vor einem Jahr festzustellen. In den Ländern, wohin die Exporte aus Deutschland hauptsächlich fließen, schwächte sich das Wachstum ab. Besonders die ganz großen Märkte USA und China legten nicht mehr kräftig zu. Die USA gaben sich unter Donald T...

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