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06.04.2019 / Inland / Seite 5

Tagelang im Bett fixiert

Regierungsfraktionen setzen weiterhin auf Zwangsmaßnahmen in Psychiatrien, Haftanstalten und im Jugendarrest

Markus Bernhardt

Die Vorwürfe wiegen schwer: Verwahrlosung, anhaltende Zwangsfixierungen, chaotische Zustände und Personalmangel sollen in nicht wenigen psychiatrischen Einrichtungen und Kliniken zum Alltag gehören. Nicht erst seit der kürzlich ausgestrahlten Folge der RTL-Serie »Team Wallraff« ist vielen Menschen bewusst geworden, wie es um die psychiatrische Versorgung und Unterbringung in Deutschland tatsächlich bestellt ist. So sollen etwa im Klinikum Frankfurt-Höchst einzelne Patienten bis zu acht Wochen lang zwangsfixiert worden sein. Reaktionen auf die Enthüllungen ließen nicht auf sich warten. So kündigte der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) an, dass der Skandal nicht ohne Konsequenzen bleibe. »Wir klären das auf, prüfen gründlich, fordern und ziehen bereits erste Konsequenzen«, behauptete der Minister.

Am Donnerstag beschäftigte sich auch der Hessische Landtag mit den Enthüllungen über die Situation in der Akutpsychiatr...

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