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02.04.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Arbeiter wählen Kammer

Beschäftige stimmen in Österreich über Interessenvertreter ab. Machtwechsel nicht in Sicht. Von Regierung dennoch misstrauisch beäugt

Christian Kaserer

Österreich ist, so behaupten böse Zungen, das Land der Kammern. Zu den Besonderheiten der österreichischen »Sozialpartnerschaft« zählt nämlich die starke Institutionalisierung durch ein umfassendes Kammernwesen. Studierende haben die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH), Wirtschaftstreibende die Wirtschaftskammer (WKO) und Lohnarbeiter die Kammer für Arbeiter und Angestellte, kurz Arbeiterkammer oder AK. Nebst je einer Bundeskammer hat jedes der neun österreichischen Bundesländer freilich auch noch seine eigenen Länderkammern. Alle fünf Jahre werden die Beschäftigten zur Urne gebeten, um die Sitzverteilungen in den Vollversammlungen der Länderkammern zu bestimmen. In diesem Jahr laufen die in den Bundesländern zeitversetzt anstehenden Wahlen insgesamt vom 28. Januar bis zum 10. April. Umfragen und die ersten Ergebnisse zeigen bereits, dass große Änderungen nicht zu erwarten sind.

Die Hauptaufgaben der Kammern sind neben dem Lobbyin...

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