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22.02.2003 / Titel / Seite 1

Erst Erpressung – dann Kriegsbeginn

Die USA setzen die Türkei und afrikanische Staaten unter Druck

Arnold Schölzel

Das Szenarium aus politischem Druck und Geldangeboten, mit dem sich die USA bereits die Zustimmung für den Golfkrieg von 1991 im UN-Sicherheitsrat erkauften, wird derzeit neu durchgespielt. Die Türkei weigerte sich auch am Freitag, eine Durchmarschgenehmigung für US-Truppen zu erteilen. Ein ranghoher Vertreter der US-Administration begann eine Reise zu den afrikanischen Mitgliedern des Sicherheitsrates. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld meldete die Bereitschaft für den Einmarsch der US-Truppen in den Irak. Die Friedensbewegung rief für dieses Wochenende zu neuen Aktionen auf.

Der Vorsitzende der außenpolitischen Kommission des türkischen Parlaments Mehmet Dülger wies in einem Interview mit der Berliner Zeitung darauf hin, daß die Verfassung der Türkei die Stationierung von US-Truppen nur bei einem international legitimierten Einsatz zulasse. Er erklärte: »Zwischen Verbündeten muß gegenseitige Achtung herrschen. Statt dessen wollen uns die USA ei...

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