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22.03.2019 / Sport / Seite 16

Kampfauftrag Edelmetall

Zur schwachen Erfolgsbilanz deutscher Sportsoldaten

Oliver Rast

Wie geschichtsbewusst: Der deutsche Bundestag forderte per Beschluss die Bundesregierung am 8. Mai 1968 auf, »zur Förderung von Spitzensportlern bei der Bundeswehr Fördergruppen einzurichten«. Nein, zum »Kernauftrag« gehöre die Unterstützung von Topathleten durch die Streitkräfte nicht, heißt es auf der Homepage der Bundeswehr. Aber: »Spitzensportler werden als Vorbilder und Botschafter wahrgenommen.« Und sie repräsentierten das Außenbild Deutschlands bei internationalen Wettkämpfen.

Aktuell verteilt die Bundeswehr 827 Dienstposten im Hochleistungssport, 744 Förderplätze für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), 40 für Militärsportarten und 43 Stellen für das Führungspersonal der 15 Sportfördergruppen. Der Etat beträgt 2019 knapp 36 Millionen Euro für Personal, Verwaltung und Material. Die »zentrale fachliche Zuständigkeit« liegt nicht beim eigentlich für den Sport zuständigen Bundesministerium für Inneres (BMI), sondern beim Sportreferat im Kommand...

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