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22.03.2019 / Inland / Seite 8

»Unter dem Regime ist kaum mit Humanität zu rechnen«

Am 21. März feiern die Kurden Neujahr. Es ist auch ein Fest gegen Unterdrückung. Ein Gespräch mit Saadet Sönmez

Gitta Düperthal

Haben die kurdische Community und ihre deutschen Unterstützer Grund, das Neujahrsfest »Newroz«, auch das »Fest der Freiheit« genannt, zu feiern?

Ja. Trotz aller Repression ist der Widerstand der kurdischen Opposition ungebrochen. Diese Bevölkerungsgruppe stellt mit ihrem Demokratiestreben einen stabilen Faktor in der Türkei dar und kann stolz darauf sein, den Kampf gegen den IS erfolgreich geführt zu haben.

Worum geht es bei Newroz?

Newroz ist für die Kurden nicht nur das Neujahrsfest, sondern zugleich ein Aufruf, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen sowie gegen Unterdrückung und Ausbeutung aufzustehen. Sie fordern Autonomierechte und den gesellschaftlichen Frieden in der Türkei, im Irak und Iran. Ziel ist die Verteidigung alternativer Gesellschaftsmodelle, wie in Rojava derzeit eins aufgebaut wird: es setzt auf Gleichberechtigung zwischen Frau...

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