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23.03.2019 / Wochenendbeilage / Seite 7 (Beilage)

Das Imperium attackieren heißt Frieden schaffen

Donald Trumps »America first« bedeutet Hochrüstung, Kriegsverbrechen und rassistische Einwanderungspolitik

Ann Wright

Der Gipfel in Hanoi musste scheitern, ging es doch US-Präsident Donald Trump nicht um eine neue Entspannungspolitik auf der Koreanischen Halbinsel, sondern um »America first«, also um die Gewinnung einer hegemonialen Übermacht durch die Entwaffnung des Gegners – in diesem Falle Nordkoreas. Regimewechsel auf schleichenden Sohlen oder mit Flötentönen. Deswegen die Forderung nach Vernichtung der koreanischen Atomwaffen möglichst ohne oder mit geringen eigenen Zugeständnissen (keine oder kaum Sanktionsaufhebung) und Zugriff auf die koreanischen Ressourcen.

Friedens- und Entspannungspolitik sieht anders aus. Der Dialog zwischen Süd- und Nordkorea ist dafür ein Beispiel – das ist Politik in der Tradition von Willy Brandt.

Eine solche Politik ist auch von einem der aggressivsten Unterstützer des militärisch-industriellen Komplexes wie Trump, einem fanatischen Aufrüster und Militaristen (auch nach innen), nicht zu erwarten: Die Kriegsdrohungen gegen den Iran und ...

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