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15.03.2019 / Ausland / Seite 6

Nach dem Blackout

Venezuela kehrt zur Normalität zurück. Die von Washington und der Opposition erhoffte »Explosion« blieb aus

Modaira Rubio, Caracas

Nach fast einer Woche voller Chaos und Unsicherheit in Folge des durch Sabotage verursachten landesweiten Zusammenbruchs der Stromversorgung kehrt in Venezuela wieder Normalität ein. Die Energieversorgung sei fast komplett wiederhergestellt, hieß es am Dienstag (Ortszeit), und tatsächlich ging in vielen Haushalten das Licht wieder an.

Seit den Nachmittagsstunden des 7. März hatten Millionen Menschen im Dunkeln gesessen. Ursache für den größten und längsten Stromausfall in der Geschichte des südamerikanischen Landes war der Zusammenbruch der automatisierten Steuerungseinheiten des Simón-Bolívar-Wasserkraftwerks am Guri-Stausee, das als drittgrößtes der Welt gilt und normalerweise 80 Prozent Venezuelas mit Energie versorgt. In der Folge fielen auch Internetplattformen sowie elektrische und mechanische Einrichtungen aus. So stellten die Pumpen den Betrieb ein, die die Haushalte mit Trinkwasser versorgen. Ob Festnetz oder Handy – die Telefone waren tot. Es ga...

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