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12.03.2019 / Sport / Seite 16

Aschenplatz im Funzellicht

Mit dem Amateurfußballkongress wollte der DFB sein Image aufpolieren – und erntet statt dessen Kritik

Oliver Rast

Viel wird von Amateurvereinen gefordert: Sie sollen den sozialen Zusammenhalt stärken, migrantische Kids integrieren, die Defizite von Schule und Elternhaus abbauen, den Verein ins digitale Zeitalter führen und die Talentschmiede für neue Generationen von Bundesliga- und Nationalspielern sein. Unentgeltlich und ehrenamtlich, versteht sich.

»Der Amateurfußball hat einen so hohen Stellenwert im DFB wie noch nie«, behauptete DFB-Boss Reinhard Grindel in seiner Eröffnungsrede auf dem jüngst zu Ende gegangenen dritten Amateurfußballkongress (AFK) in Kassel. Eigenen Angaben zufolge investiert der DFB mit seinen Landesverbänden rund 120 Millionen Euro jährlich in den Amateurfußball, »soweit es die Satzungen zulassen als direkte Unterstützung, im wesentlichen aber durch Verbandsleistungen«. Ein Zahlenwerk, das für Aktive an der Basis kaum nachvollziehbar ist. Tamara Dwenger, Präsidentin des von Fans geführten Vereins und Bezirksligisten Hamburger Fußball-Club Fal...

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