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12.03.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Kein Erfolg für Lehrer

Von den Forderungen für angestellte Lehrkräfte ist in der Tarifrunde 2019 wenig übrig geblieben

Steve Hollasky

Als »spektakulär« hatte Verdi-Chef Frank Bsirske das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten bezeichnet. Gestreckt auf eine Laufzeit von 33 Monaten hatten die an den Verhandlungen beteiligten Gewerkschaften und der Deutsche Beamtenbund acht Prozent mehr Gehalt herausgeschlagen. Kurioserweise feierte Bsirske damit ein Ergebnis, welches deutlich hinter den angestrebten sechs Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit zurückblieb.

Marlis Tepe bilanzierte das Ergebnis auf GEW-Seite eher nüchtern. Ihre Gewerkschaft hätte sich »noch mehr gewünscht«. Verklausuliert schien die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) damit die Diskrepanz zwischen den aufgestellten Forderungen und dem Erreichten einzugestehen. Dabei war die Kampfbereitschaft der Lehrkräfte weithin unübersehbar, wie die GEW selbst auf ihrer Internetseite schrieb. »Eindrucksvoll«, hieß es dort nach dem Streik von bundesweit 100.000 Beschäftigten ...

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