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09.03.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Söldner gegen Caracas

Venezuela warnt vor Aufbau einer paramilitärischen Truppe in Kolumbien. Hintermänner in Washington vermutet

André Scheer

Am 23. Februar stand eine bewaffnete Intervention in Venezuela unmittelbar bevor. Als die venezolanische Opposition versuchte, »humanitäre Hilfe« über die Grenze zu bringen, standen auf kolumbianischem Staatsgebiet in der zweiten Reihe rund 200 schwerbewaffnete Soldaten bereit, um den Weg freizuschießen und nach Venezuela einzudringen. Das berichtete am Mittwoch das US-Portal Bloomberg. Es habe sich um Deserteure der venezolanischen Streitkräfte gehandelt, die vom ehemaligen Generalmajor Cliver Alcala befehligt würden. Der offene Angriff sei erst in letzter Minute durch die kolumbianische Regierung gestoppt worden, die unkalkulierbare Konsequenzen einer solchen Aggression fürchtete, so Bloomberg. So blieben die militanten Straßenkämpfer, die mit Molotowcocktails die venezolanischen Soldaten angriffen und dabei die auf der Grenzbrücke wartenden Lkw in Brand setzten, alleine.

In den folgenden Tagen nannten kolumbianische Behörden immer höhere Zahlen venezol...

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