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08.03.2019 / Ausland / Seite 7

Es geht abwärts

Krise in Argentinien spitzt sich zu. Massenproteste und Arbeitskämpfe

Volker Hermsdorf

Seit Anfang Januar protestieren Tausende Menschen jeden Freitag, dem »Tag des Kampfes«, gegen die Regierung des argentinischen Präsidenten Mauricio Macri. Die heutige Demonstration ist Höhepunkt eines dreitägigen landesweiten Streiks von Beschäftigten im Erziehungs- und Gesundheitswesen. Die Politik Macris habe dazu geführt, dass Lehrergehälter unterhalb der Armutsgrenze liegen, kritisierte Sonia Alesso, die Vorsitzende des Verbandes für Beschäftigte in Bildungsberufen auf der Auftaktkundgebung am Mittwoch. Macris Ziel sei es, öffentliche Schulen für die Armen und gute Privatschulen für die Reichen zu schaffen.

Die sich ausweitenden Massenproteste gegen Entlassungen, steigende Preise und die Kürzung sozialer Leistungen sind Ausdruck der sich dramatisch zuspitzenden sozialen und humanitären Krise in Argentinien. Während Macri am Freitag vergangener Woche im Nationalkongress behauptete, dass »das Schlimmste überstanden« sei, befindet sich die Wirtschaft des...

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