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08.03.2019 / Ausland / Seite 6

Abzugstermin bleibt unklar

US-Regierung führt intensive Verhandlungen mit Taliban. Es geht um Details

Knut Mellenthin

Widersprüchlicher können Signale kaum sein: Am Montag bezeichnete US-Außenminister Michael Pompeo die Taliban als »Terroristen« – und äußerte zugleich die Hoffnung, sich mit ihren Vertretern in wenigen Wochen in Doha treffen zu können. Dort, in der Hauptstadt des Fürstentums Katar, findet seit dem 25. Februar die fünfte Verhandlungsrunde zwischen den afghanischen Aufständischen und der US-Administration statt.

Offensichtlich handelt es sich dabei nicht um eine Showveranstaltung, sondern tatsächlich um einen intensiven und harten, in alle wesentlichen Details gehenden Arbeitsprozess. Die US-Delegation wird von dem erfahrenen Diplomaten Zalmay Khalilzad geleitet. Der heute 67jährige ist afghanischer Abstammung. Seit 1984 ist er auf häufig wechselnden Posten für die US-Administration oder regierungsnahe Institutionen tätig. Unter anderem war er 1985 bis 1989 Berater von Präsident Ronald Reagan für die Unterstützung der Mudschaheddin und 2003 bis 2005 Botscha...

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