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08.03.2019 / Inland / Seite 5

Gegenwind für Jens Spahn

Gesundheitsminister wird in Dresden von Klinikbeschäftigten zur Rede gestellt

Steve Hollasky

Eigentlich war Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch nur in die sächsische Landeshauptstadt gekommen, um auf einer Veranstaltung der Jungen Union (JU) in der Dreikönigskirche zum Thema Zukunft der ärztlichen Versorgung zu sprechen. Anschließend zog es ihn zum politischen Aschermittwoch der CDU in Bautzen. Im sächsischen Wahljahr hoffen die angeschlagenen Christdemokraten im Freistaat offenbar auf bundespolitischen Rückenwind.

Die JU hatte gut vorgesorgt. Nicht nur, dass man sich anzumelden hatte, selbst die Frage, die man dem Minister stellen wollte, musste noch vor der Diskussionsrunde dem Veranstalter zugeschickt werden.

Ganz so reibungslos wie scheinbar geplant ging der Besuch dann doch nicht vonstatten. Das »Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus und in der Pflege«, die Gewerkschaft Verdi und weitere Initiativen hatten unter dem Motto »Wir lassen uns nicht kaputtspahn – Gesundheit ist keine Ware« eine Protestlobby vor dem Eingang zu...

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