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05.03.2019 / Ausland / Seite 7

Lula in Feindeshand

Gefährliche Obhut: Brasiliens Arbeiterpartei besorgt um die Sicherheit des politischen Gefangenen

Peter Steiniger

Das erste Erscheinen des früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva in der Öffentlichkeit seit seinem Haftantritt am 7. April 2018 machte ein trauriger Anlass möglich. Am Samstag durfte er an der Totenwache und einer religiösen Zeremonie für seinen siebenjährigen Enkel Arthur teilnehmen. Das Kind war am Tag zuvor an einer bakteriellen Hirnhautentzündung verstorben. Die Beerdigung fand auf dem Friedhof Jardim da Colina in São Bernardo do Campo im Großraum von São Paulo statt. Am Eingang erwarteten Lula zahlreiche Anhänger, um dem Politiker der Arbeiterpartei PT ihre Solidarität auszudrücken. Bei der Trauerfeier anwesend waren Repräsentanten der Linken wie Lulas Nachfolgerin an der Spitze des Staates, Dilma Rousseff, und der PSOL-Politiker Guilherme Boulos. Nach knapp zwei Stunden musste Lula per Hubschrauber und Flugzeug wieder den Rückweg nach Curitiba antreten, wo ihn im Polizeigefängnis seine Einzelzelle erwartete.

Ein hochgerüstetes Polizeiaufgebot...

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