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05.03.2019 / Inland / Seite 5

Niedriglöhner hinterm Lenkrad

Leipzig sucht in Serbien nach Fahrern für Busse und Bahnen

Katrin Küfer

Dass im Zeitalter der Privatisierung und Liberalisierung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht alles bzw. immer weniger rundläuft, können Beschäftigte, Fahrgäste und Beobachter der Branche aus eigener Erfahrung bestätigen. Personalmangel, Servicemängel, Verspätungen und Ausfälle von Bussen und Bahnen gehören mittlerweile zum »täglichen Brot«. So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach einer Meldung der Leipziger Volkszeitung (LVZ) vom 28. Februar die örtlichen kommunalen Verkehrsbetriebe in der Sachsenmetropole (LVB) jetzt »händeringend nach Fahrern für ihre Busse und Bahnen« suchen. In ihrer Not haben die LVB-Manager begonnen, Busfahrer in Serbien anzuwerben.

Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass es auf dem bundesdeutschen Arbeitsmarkt kaum noch ausgebildete Busfahrer mit Personenbeförderungsschein gebe und daher der Nachwuchs im Ausland gesucht werden müsse. Die LVZ zitiert LVB-Arbeitsdirektor Michael Halberstadt, der 2019 in...

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