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01.03.2019 / Inland / Seite 4

Sportschule von Verdrängung bedroht

Eigentümer verlangt drastisch höhere Miete. Nachbarschaft und Bezirksverordnete solidarisch

Marc Bebenroth

In Berlin-Kreuzberg hat ein Immobilienbesitzer eine seit Jahrzehnten etablierte Sportschule ins Visier genommen. Die Betreiber der »Yayla-Sportschule« in der Forster Straße am Görlitzer Park sollten am Donnerstag auf Verlangen des Vermieters, der Firma »Elfte Berlin Fonds Minerva Internationale Immobilienprojekte«, das Gebäude räumen, wie die Nachbarschaftsinitiative »Gloreiche Nachbarschaft« am Donnerstag mitteilte.

Grund für die Aufforderung zur Räumung ist demnach die Weigerung der Yaylas, einen zuvor unterbreiteten Nutzungsvertrag zu unterzeichnen. Die Firma hatte der Mitteilung zufolge den Schulleiter Karen Yayla vor die Wahl gestellt, entweder die doppelte Miete zu zahlen oder die Sportschule »nur noch an vier Wochentagen für jeweils sechs Stunden« in den angemieteten Räumen zu betreiben.

Die Kreuzberger Yayla-Sportschule bietet seit ihrer Gründung vor 30 Jahren Kurse im koreanischen Selbstverteidigungssport Taekwondo an. Die Rolle der Schule u...

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