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02.03.2019 / Ausland / Seite 2

»Kämpfen gegen Aggression des Imperialismus«

Venezuela: Vermeintliche »Hilfsgüter« werden als politische Provokation eingesetzt. Widerstand dagegen hält an. Ein Gespräch mit Pedro Rosas

André Scheer

Am vergangenen Sonnabend kam es zu teils gewalttätigen Auseinandersetzungen an den Grenzen Venezuelas zu Kolumbien und Brasilien. Hintergrund waren vom selbsternannten »Übergangspräsidenten« Juan Guaidó angekündigte Lieferungen angeblicher »Hilfsgüter«. Wie bewerten Sie die Ereignisse der letzten Tage?

Wir erleben eine sehr gefährliche Situation, eine Provokation durch die US-Administration und die ihr folgenden Regierungen. US-Präsident Donald Trump versucht, die Konflikte in Venezuela zu verschärfen, um eine günstige Ausgangsposition bei Verhandlungen zu haben. Diese Strategie könnte dazu führen, dass die Widersprüche bis zu einem Punkt zugespitzt werden, an dem die Lage unumkehrbar geworden ist. Nicht nur die Regierung, sondern vor allem das Volk Venezuelas hat es geschlossen verstanden, nicht auf diese Provokation an den Grenzen hereinzufallen. Die Ergebnisse des Treffens der Lima-Gruppe am Montag in Bogotá und der Treffen mit US-Vizepräsident Michael...

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