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27.02.2019 / Inland / Seite 5

Gesetz für wenige

Justizministerin Barley möchte Haus- und Wohnungskäufer von Maklergebühren entlasten. Kritik von vielen Seiten

Bernd Müller

Die deutsche Mittelschicht steht wieder einmal im Zentrum der politischen Debatte. Genaugenommen sind es die, die sich ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollen und sich das auch leisten können. Katarina Barley (SPD), Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, hat am Montag ein Gesetz in die Ressortabstimmung gebracht, das Immobilienkäufer um rund drei Milliarden Euro entlasten soll. Kritik hagelte es von vielen Seiten.

Jedes Jahr wechseln in der Bundesrepublik nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes rund 500.000 Wohnungen und Häuser den Eigentümer. In fast zwei von drei Fällen ist ein Makler beteiligt. In der Regel verlangt er bis zu 7,14 Prozent der Kaufsumme als Provision, die laut Internetportal immoverkauf24.de von beiden Vertragsparteien anteilig gezahlt wird. Nur in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen zahlt allein der Käufer.

Das will Ministerin Barley nun ändern. Sie will das sogenannte Bestellerprinzip einführen:...

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