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27.02.2019 / Inland / Seite 2

Karl-Marx-Allee preisgegeben

Landgericht Berlin hebt einstweilige Verfügungen gegen Deutsche Wohnen auf

Gut die Hälfte der knapp 700 Wohnungen in drei Wohnblöcken der Berliner Karl-Marx-Allee können nun doch vom Immobilienriesen »Deutsche Wohnen« übernommen werden. Das Landgericht Berlin hat am Montag abend in einer Mitteilung auf seiner Internetseite bekanntgegeben, dass die zuletzt erwirkten einstweiligen Verfügungen gegen den Vollzug der Kaufverträge aufgehoben seien. Im Dezember hatte eine Tochtergesellschaft der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) das Geschäft auf diesem Wege vorläufig stoppen können. Mit der Gerichtsentscheidung ist das Vorhaben des Berliner Senats aus SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen bis auf weiteres gescheitert, die 1993 und in den Folgejahren vorangetriebene Privatisierung der Wohnungen...

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