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27.02.2019 / Inland / Seite 2

»Streiks wären geeignetes Druckmittel«

Fehlendes Klassenbewusstsein im akademischen Mittelbau. Initiative organisiert Angestellte. Ein Gespräch mit Florian Kappeler

Carmela Negrete

Weshalb hat sich das »Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft« gegründet?

Wir sind die erste bundesweite Vernetzung von Initiativen des sogenannten akademischen Mittelbaus und kämpfen seit unserer Gründung 2017 gegen prekäre Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft. In Deutschland sind über 80 Prozent der Stellen, die Professuren eingeschlossen, befristet. Das ist deutlich mehr als in allen anderen EU-Ländern. Bei den übrigen Beschäftigten hierzulande sind es keine zehn Prozent. Bisher ist diese Gruppe von Lohnabhängigen jedoch kaum organisiert. Das versuchen zahlreiche lokale Gruppen und wir als Vernetzungsinitiative zu ändern.

Mit welchen Mitteln?

Wir haben zum Beispiel im Herbst 2017 auf einem Go-in bei der Hochschulrektorenkonferenz, HRK, unsere Forderungen vorgestellt. Unsere nächste Aktion ist die Kampagne »Entfristungspakt«, die am 7. März startet. Hier fordern wir die Entfristung aller Stellen, die aus den Mitteln des Hochschulpakts finanziert ...

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