Der Schwarze Kanal
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26.02.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Hochöfner wollen mehr

Auch Stahlkocher fordern Arbeitszeitverkürzung. Unternehmerverband verweist auf angeblich schlechtes Geschäft. Tarifverhandlungen stocken

Bernd Müller

Die Tarifverhandlungen in der nordwestdeutschen Stahlindustrie stocken. Letzte Woche Montag ist die vierte Verhandlungsrunde ergebnislos zu Ende gegangen. Nun wollen Gewerkschaft IG Metall und Unternehmer in einer Arbeitsgruppe über Details einer möglichen Einigung beraten. Am Mittwoch sollen dann Verhandlungs- und Tarifkommission der Gewerkschaft über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die Kapitalseite hatte vergangene Woche Montag ihr erstes Angebot vorgelegt. Dies sah eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten vor, wie aus einer Erklärung des Arbeitgeberverbandes Stahl e.V. hervorging. Ab Juli nächsten Jahres sollte es zudem für einen begrenzten Personenkreis eine in Freizeit umwandelbare Vergütung in Höhe von 600 Euro im Jahr geben, die für 2020 anteilig gezahlt würde.

»Das angebotene Volumen bei Entgelt und Urlaubsvergütung ist angesichts der guten Situation in der Stahlindustrie bei weitem nicht ausreichend«, begründete der no...

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