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23.02.2019 / Ausland / Seite 6

Rückzug ohne Abzug

Washington will weiterhin in Syrien präsent sein. Mindestens 200 US-Soldaten sollen für »Stabilisierungsmission« bleiben

Karin Leukefeld

Nach einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag hat US-Präsident Donald Trump seine Pläne für den Abzug der US-Soldaten aus Syrien modifiziert. 200 Soldaten sollten »für einige Zeit zur Friedenssicherung« in dem Kriegsland bleiben, hieß es aus dem Weißen Haus. Die beiden Staatschefs hätten vereinbart, bei der Schaffung einer möglichen »Sicherheitszone« im Nordostsyrien zusammenzuarbeiten. Einzelheiten sollten am Freitag (nach jW-Redaktionsschluss) von den Verteidigungsministern beider Länder, Hulusi Akar und Patrick Shanahan, im Pentagon besprochen werden.

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham, der als Vertrauter Trumps gilt, begrüßte die Entscheidung als »sehr vernünftig«. Dass US-Soldaten als »Teil einer Stabilisierungsmacht« in Syrien bleiben sollten, werde »sicherstellen, dass alle Erfolge, die wir in Syrien erreicht haben, nicht verlorengehen«, sagte Graham dem US-Sender CNN. »Es wird dazu beitragen,...

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