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22.02.2019 / Ausland / Seite 6

Senegal wählt

Wirtschaftsliberaler Kurs und Anbindung an Frankreich bleiben

Ina Sembdner

Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Außenwirkung des Senegal und den Zuständen im Inneren. Demokratisch scheinbar gefestigt, als »Stabilitätsanker« in einer »instabilen« Umgebung gesehen und offenbar doch nicht gefeit vor politischer Beeinflussung zugunsten einer regierenden Elite. Statistisch seit 2015 mit rund sieben Prozent Wachstum im wirtschaftlichen Aufschwung und doch ein Land, in dem die Hälfte der Menschen unter der Armutsgrenze lebt und zehn Prozent als unterernährt gelten. Der amtierende Präsident des westafrikanischen Landes, Macky Sall, verfolgt einen liberalen Privatisierungskurs und kommt der Suche westlicher Indus­triestaaten nach lukrativen Investitions- und Absatzmärkten entgegen.

Bei der Präsidentschaftswahl am kommenden Sonntag muss er sich gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Zu den stärksten Konkurrenten zählen der ebenfalls wirtschaftsliberal ausgerichtete Expremierminister Idrissa Seck und der ehemalige Außenminister Madic...

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