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19.02.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

In der »Zangenkrise«

Linke Gewerkschafter suchen auf Konferenz nach neuen Methoden, um Arbeitskämpfe voranzubringen

Susanne Knütter

Der Sozialwissenschaftler Klaus Dörre sieht die Gewerkschaften am »Scheideweg«. Sie müssten sich, sagte er am Wochenende auf einem Kongress linker Gewerkschafter in Braunschweig, entscheiden: Wollen sie eine »konservierende« oder eine »transformatorische« Kraft sein? Sympathisch ist Dörre eher die zweite Variante: Verteilungs- und Abwehrkämpfe seien schön und gut, noch besser sei aber eine Politisierung dieser Kämpfe, die den Zweck der kapitalistischen Wirtschaftsweise ins Bewusstsein rücke.

Die Politisierung gewerkschaftlicher Arbeit hält Dörre unter anderem für nötig, weil der »Rechtspopulismus« versuche, Antworten auf die Fragen zu finden, die Lohnarbeiter in der aktuellen Situation eines »gesellschaftlichen Umbruchs« stellten. Er entwickele sich vor dem Hintergrund einer »ökonomisch-ökologischen Zangenkrise«: Das Wirtschaftswachstum schwächele, die Verteilungskämpfe würden härter, weiteres Wachstum jedoch sei unausweichlich mit ökologischen Folgesc...

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