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14.02.2019 / Inland / Seite 0

Weg von der Erscheinungsebene

Mietpreisexplosion: Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung erwärmt sich für »Infragestellung« des Privateigentums an Grund und Boden. Modus der politischen Durchsetzung bleibt unklar

Nico Popp

In München, sagt Werner Heinz, seien die Bodenpreise zwischen 1950 und 2017 um 36.000 Prozent gestiegen – bundesweit von 1962 bis 2015 immerhin um 1.800 Prozent. Der Planungswissenschaftler, bis 2009 Leiter der Kölner Außenstelle des Deutschen Instituts für Urbanistik, hat zusammen mit Bernd Belina, in Frankfurt am Main Professor für Humangeographie, im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Studie zur »kommunalen Bodenfrage« erarbeitet. Zusammen mit der wohnungspolitischen Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Caren Lay, hat Heinz die Ergebnisse am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Beide waren sich einig: Angesichts drastisch steigender Miet- und Immobilienpreise werde das Thema immer wichtiger, in vielen Städten sei »ein Kipp-Punkt« erreicht. Ein erheblicher Teil der Mietsteigerungen sei auf die explodierenden Grundstückspreise zurückzuführen. Die Bodenspekulation nehme immer größeren Umfang an: Heinz zitierte den Chef der Fondsgesellschaft...

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