Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Dienstag, 20. August 2019, Nr. 192
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16.02.2019 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

»Die Sinnlosigkeit aller Kriege«

In dem fünfbändigen Opus magnum »Die Fahnen« von Miroslav Krleža wird Literatur zu Gesellschaft

Elfriede Müller

Neben dem bekannteren Autor Ivo Andric ist Miroslav Krleža (1893–1981) der wichtigste Vertreter der modernen jugoslawischen Literatur. Als Sohn eines Polizeioberwachtmeisters in Agram, dem heutigen Zagreb, geboren, besuchte er in Pećs die Kadettenschule und in Budapest die Militärakademie. Seine Tätigkeit als Journalist im Ersten Weltkrieg verarbeitete er in Dramen, Erzählungen, Romanen und Gedichten. Sein Werk umfasst über fünfzig Monographien. Krleža gründete eine Reihe von Literaturzeitschriften, unter ihnen auch die Zeitschrift Pečat, die für die undogmatische radikale Linke Jugoslawiens von großer Bedeutung war. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Redakteur der Zeitschrift Republika, seit 1947 Mitglied der Jugoslawischen Akademie der Wissenschaften und Künste und lange Jahre ihr Vizepräsident. Ab 1950 war er Initiator und Direktor des neu gegründeten Jugoslawischen Lexikographischen Instituts und gab eine Anzahl von Lexika und Enzyklopädien heraus. Er ...

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