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12.02.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

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Neuer CGIL-Generalsekretär Landini sagt arbeiterfeindlichem Kurs Kampf an. Einheit der Gewerkschaften als Ziel.

Gerhard Feldbauer

Der am 24. Januar mit 92,7 Prozent zum neuen Generalsekretär des italienischen Gewerkschaftsbundes CGIL gewählte Maurizio Landini hat dem arbeiterfeindlichen Kurs der Unternehmer den Kampf angesagt. Die entscheidende Grundlage sieht er in der Wiederherstellung der Einheit der Gewerkschaften.

Der 57jährige Landini hatte in der Confederazione Generale Italiana del Lavoro (CGIL) viele Jahre leitende Funktionen inne, seit 2005 etwa im Sekretariat. Von 2010 bis 2017 war er Generalsekretär der Metallarbeitergewerkschaft FIOM, die Mitglied der CGIL ist. Es wird auch als Landinis Verdienst gesehen, dass die FIOM als kämpferische Vorhut der italienischen Gewerkschaftsbewegung gilt.

Mit über 5,7 Millionen Mitgliedern ist die CGIL der stärkste der drei großen Gewerkschaftsbünde. Die CGIL sei eine Organisation mit vielen Mitgliedern, die »kämpfen wollen«, kommentierte Landini die im Vorfeld des Gewerkschaftskongresses am 24. Januar herausgegebene Losung vieler Delegi...

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