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13.02.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Altmaier will USA milde stimmen

Wirtschaftsminister plant LNG-Terminal, um Flüssiggasimporte zu ermöglichen

Lange gab es Kritik aus Washington an der Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas. Nun will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Regierung der USA milde stimmen und für eine Diversifizierung der Erdgasimporte sorgen. Aus diesem Grund traf sich Altmaier am Dienstag mit dem US-amerikanischen Vizeenergieminister Dan Brouillette auf der »Konferenz zur Entwicklung des Flüssiggas (LNG)-Importmarktes« in Berlin.

Drei potentielle Standorte werben um den Bau eines Flüssigerdgasterminals (kurz: LNG, liquified natural gas), das spätestens 2022 in Betrieb genommen werden soll. Unter den möglichen Standorten befinden sich Wilhelmshaven, Brunsbüttel und Stade. Altmaier sei zuversichtlich, dass »mindestens« zwei Terminals zum Import des Flüssiggases gebaut werden. Somit signalisiert er den USA, dass Deutschland sich nicht nur auf Pipelinegas aus Russland verlässt, sondern auch US-Flüssiggas importieren lassen will.

US-Diplomat Richard Grenell verur...

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