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12.02.2019 / Ausland / Seite 7

Verbindung nach Taschkent

Frankreich: Skandal um Macrons Sicherheitsmann Benalla. Geld vom usbekischen Oligarchen

Hansgeorg Hermann, Paris

Helle Aufregung im Élysée-Palast, Panik am Regierungssitz Hôtel Matignon: Alexandre Benalla, im vergangenen Juli aus den Diensten Emmanuel Macrons entlassener Sicherheitschef des Präsidenten, arbeitete vermutlich auch für den usbekisch-russischen Oligarchen Iskander Kachramonowitsch Machmudow. Der milliardenschwere Minenbesitzer mit Wohnsitz in Taschkent und Dependancen in Frankreich stand in den vergangenen Jahren in verschiedenen europäischen Ländern immer wieder unter dem Verdacht, Geld für russische Mafiaorganisationen zu waschen. Benalla steht in Paris seit Monaten wegen Amtsanmaßung und -missbrauch in Tateinheit mit vorsätzlicher Gewaltanwendung unter Anklage.

Ihren Anfang nahm die Geschichte am 1. Mai vergangenen Jahres. Benalla, damals erster Sicherheitsmann des Präsidenten und seiner Frau Brigitte im amtlichen wie im privaten Alltag, tauchte während einer Gewerkschaftskundgebung auf und schlug, mit Handfeuerwaffe und Polizeihelm ausgerüstet, eine...

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