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11.02.2019 / Politisches Buch / Seite 15

Neues vom Junkerstaat

SPD, Gewalt, Spartakus: Die Probleme der deutschen Revolution sind nicht ausdiskutiert

Leo Schwarz

Der Stapel neuer Bücher zur Revolution von 1918/19 besteht, das zeigt bereits eine flüchtige Sichtung, vor allem aus Saisonliteratur, die sich daran abarbeitet, die Revolution in irgendein Modell nützlicher Geschichte zu pressen. Beiträge auf Quellenbasis, die neue Erkenntnisse oder Deutungen bieten, sind selten. Woher, mag man einwenden, sollen sie auch kommen: Zu dem Thema wird seit beinahe drei Jahrzehnten nicht mehr systematisch geforscht. Dass so etwas trotzdem geht, beweist der VSA-Verlag mit dem schmalen Bändchen »Vom ›Kriegssozialismus‹ zur Novemberrevolution«. Das enthält drei Aufsätze von Historikern, die den Gegenstand nicht erst im Jubiläumsjahr 2018 entdeckt haben.

Heiner Karuscheit versucht in seinem Beitrag, die Politik der SPD-Führung in den Revolutionsmonaten zu erklären. Wichtig sei das, weil die Partei sowohl für die »Zerschlagung der Revolutionsbewegung« als auch die »ausbleibende Fundierung des Weimarer Staats« verantwortlich sei. ...

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