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11.02.2019 / Ausland / Seite 7

Neuerdings Staatsmann

Brüssel lobt Labour-Chef Corbyn für »Brexit«-Vorstoß. Er könnte einen hohen Preis dafür zahlen

Christian Bunke, Manchester

Am kommenden Donnerstag wird sich das britische Unterhaus erneut mit dem »Brexit« befassen. Bekanntlich konnte Premierministerin Theresa May ihren mit der Europäischen Union ausgehandelten Entwurf eines Austrittsvertrages nicht durch das Parlament bringen. In den vergangenen Tagen hat sie versucht, der EU Zugeständnisse abzuringen – insbesondere in der Frage des sogenannten Backstop, der eine harte Grenze zwischen Nordirland und dem Rest des Vereinigten Königreichs vermeiden helfen soll. Ihre Bemühungen waren bislang erfolglos, somit wird das Parlament über denselben Vertragstext wie beim letztenmal abstimmen.

Am vergangenen Mittwoch veröffentlichte der Oppositionsführer und Labour-Parteichef Jeremy Corbyn einen offenen Brief, in dem er eine Reihe Bedingungen bezüglich des »Brexit« an die Premierministerin stellte. Nur wenn die erfüllt würden, so Corbyn, könne Labour einem Austrittsvertrag zustimmen.

Die in dem Brief formulierten Forderungen sind alle nic...

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