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09.02.2019 / Ausland / Seite 6

Politik für Konzerne

Südafrika: Präsident Ramaphosa zur Lage der Nation. Kampf gegen Korruption für neoliberalen Umbau

Christian Selz, Kapstadt

Für Südafrika ist 2019 ein Wahljahr – und ein besonderes noch dazu. Knapp 25 Jahre ist es nun her, das mit der Wahl Nelson Mandelas zum ersten demokratischen Präsidenten des Landes 1994 das rassistische Apartheidregime endgültig fiel. An diesen Meilenstein erinnerte am Donnerstag (Ortszeit) auch Präsident Cyril Ramaphosa in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Parlament in Kapstadt. Der ehemalige Gewerkschafter war unter Mandela maßgeblich an der Verhandlungslösung zur politischen Befreiung des Landes beteiligt. Seit ziemlich genau einem Jahr bekleidet der spätere Unternehmer und Multimillionär nun das höchste Amt in Südafrika und plant das auch nach den Wahlen zu tun, die er für den 8. Mai angesetzt hat.

Ramaphosa stellt sich deshalb als Aufräumer und Reformer dar, der mit den korrupten Strukturen seines Amtsvorgängers Jacob Zuma brechen will. Und er gibt sich selbstkritisch. »Wir müssen uns in diesem Jahr selbst fragen, ob wir eine Gesellschaft aufge...

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