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09.02.2019 / Inland / Seite 4

Bedenkliche Enthemmung

Ärzteorganisation IPPNW legt Bericht über humanitäre Folgen von Drohneneinsätzen vor

Marc Bebenroth

Die Bundeswehr setzt Drohnen bisher nur zur Aufklärung ein. Schließlich muss der Bundestag über ihre Bewaffnung noch entscheiden. Nun haben am Freitag haben Vertreterinnen der Vereinigung »Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung« (IPPNW) in Berlin einen aktuellen Report zu den humanitären Folgen von Drohneneinsätzen vorgestellt. Die Organisation begründet darin ihre Bedenken gegenüber Kampfdrohnen.

In einer dazu veröffentlichten Mitteilung kritisiert IPPNW, dass das bisher genehmigte Anmieten von Drohnen des Typs »Heron TP« aus israelischer Produktion als Vorwand dienen könne, die »Waffenfähigkeit des bereits angeschafften 1,2 Milliarden teuren« Systems auch auszunutzen. Die Ärztinnen und Ärzte bestehen auf der Umsetzung einer Ankündigung der Bundesregierung. Auf Seite 161 im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vom 7. Februar 2018 wird ein Beschluss des Bundestages zur Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen ang...

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